Gemeinsam für mehr Sicherheit in der Elektronikbeschaffung
Unternehmen aus Industrie und Entwicklung setzen auf Kooperation und regionale Vernetzung
Die zuverlässige Beschaffung von Elektronikkomponenten stellt derzeit für viele Unternehmen eine zentrale Herausforderung dar. Zahlreiche Produktionsprozesse sind auf eine stabile Versorgung mit elektronischen Bauteilen angewiesen. Nachdem sich die Situation in den globalen Lieferketten nach der COVID-19-Pandemie zunächst zu entspannen schien, haben aktuelle Entwicklungen erneut zu erheblichen Unsicherheiten geführt.
Insbesondere die anhaltende Chipkrise, Verschiebungen in der Nachfrage – durch den steigenden Bedarf von KI-Rechenzentren, sowie geopolitische Konflikte haben die Verfügbarkeit vieler Komponenten deutlich eingeschränkt und zu spürbaren Preissteigerungen geführt.
Im Kerngeschäft der Komponenten für Leergutrücknahme-Automaten trifft insensiv diese Entwicklung besonders intensiv, da zahlreiche elektronische Bauteile und Steuerungskomponenten nur eingeschränkt verfügbar sind und sich Lieferzeiten sowie Beschaffungskosten erheblich erhöht haben.
In den Räumlichkeiten der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld fand die Veranstaltung „Resilienz in der Elektronikbeschaffung“ statt, initiiert von insensiv gemeinsam mit weiteren Unternehmen aus der Region. Rund 80 Teilnehmende aus der Industrie, Distribution, Entwicklung sowie Verbänden nutzten die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und praxisnahe Lösungsansätze zu diskutieren.
Im Fokus der Veranstaltung standen Strategien zur Risikofrüherkennung, Reduzierung von Abhängigkeiten sowie neue Ansätze in der Zusammenarbeit entlang der Lieferkette. Ein zentrales Ergebnis: Der Bedarf an stärkerer Kooperation und mehr Transparenz ist groß.
Christian Gieselmann betonte in seinem Impulsvortrag die Bedeutung gemeinsamer Lösungen zur Stärkung europäischer Lieferketten. Ziel sei es, gemeinsam mit Partnern Ansätze voranzutreiben, die die Versorgungssicherheit bei Elektronikkomponenten langfristig verbessern und die Abhängigkeit von globalen Lieferstrukturen reduzieren.
In der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld wurde ein wichtiger Grundstein für eine regionale Initiative gelegt, die konkrete Lösungsansätze für eine resilientere Elektronikbeschaffung erarbeiten soll.
Wir danken allen Beteiligten für den konstruktiven Dialog und die wertvollen Impulse sowie unseren Partnern InnoZent OWL e.V., owl maschinenbau e. V., IHK Lippe zu Detmold, WEGE – Wirtschaftsförderung für Bielefeld, pro Wirtschaft GT GmbH und VDE OWL für die Unterstützung und den gemeinsamen Austausch.




